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Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

Definition, Vorgang im Körper und zentrale Symptome kannst du ohne Anmeldung lesen.

Wichtiger HinweisLernmaterial zur Prüfungsvorbereitung. Keine Handlungsanweisung am Patienten. Maßgeblich sind die aktuellen Leitlinien, die ärztliche Anordnung und die Vorgaben deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Eine Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Sie kann akut oder chronisch verlaufen. Häufige Ursachen beziehungsweise Zusammenhänge sind eine Helicobacter-pylori-Infektion, NSAR sowie autoimmune oder schwere stressbedingte Schleimhautschädigungen.

Was im Körper passiert

Die Magenschleimhaut schützt die Magenwand unter anderem durch Schleim, Bicarbonat, eine intakte Durchblutung und Prostaglandine. NSAR vermindern über die COX-Hemmung schützende Prostaglandine. H. pylori verursacht eine chronisch aktive Entzündung. Bei autoimmuner Gastritis werden Belegzellen und ihre Funktion geschädigt; dadurch können Vitamin-B12-Mangel und weitere Folgen entstehen.

Symptome

  • akut möglich: Oberbauchschmerz oder -druck, Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Erbrechen
  • chronische Gastritis kann lange ohne typische Beschwerden verlaufen
  • Hämatemesis, Teerstuhl, Kreislaufabfall oder plötzlich sehr starke Bauchschmerzen sind Warnzeichen und gehören sofort abgeklärt
  • bei Autoimmungastritis können Zeichen eines Vitamin-B12-Mangels auftreten

Zwei Beispielfragen

Was passiert bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung) im Körper?

Lösung: Die Magenschleimhaut schützt die Magenwand unter anderem durch Schleim, Bicarbonat, eine intakte Durchblutung und Prostaglandine. NSAR vermindern über die COX-Hemmung schützende Prostaglandine. H. pylori verursacht eine chronisch aktive Entzündung. Bei autoimmuner Gastritis werden Belegzellen und ihre Funktion geschädigt; dadurch können Vitamin-B12-Mangel und weitere Folgen entstehen.

Welche typischen Symptome oder Beschwerden gehören zu Gastritis (Magenschleimhautentzündung)?

Lösung: akut möglich: Oberbauchschmerz oder -druck, Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Erbrechen chronische Gastritis kann lange ohne typische Beschwerden verlaufen Hämatemesis, Teerstuhl, Kreislaufabfall oder plötzlich sehr starke Bauchschmerzen sind Warnzeichen und gehören sofort abgeklärt bei Autoimmungastritis können Zeichen eines Vitamin-B12-Mangels auftreten

Die Lösungen stammen aus dem sichtbaren Vorschautext. Diese Fragen werden nicht automatisch bewertet.

Prüfstatus: Fachliches Gegenlesen steht aus.

Quellen: Abgeglichen mit: DGVS S2k-Leitlinie Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit, Stand 07/2022 (deutsche aktuelle Leitlinienfassung im DGVS-Portal; englische Publikation 2024); gesund.bund.de, Gastritis, abgerufen am 01.10.2026; Leitlinienprogramm Onkologie S3 Magenkarzinom 2025. Stand 01.10.2026: Quellenabgleich KI-gestützt; fachliches Gegenlesen durch eine Fachperson steht aus. Fachlicher Stand: 10/2026.

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