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Dekubitus

Definition, Vorgang im Körper und zentrale Symptome kannst du ohne Anmeldung lesen.

Wichtiger HinweisLernmaterial zur Prüfungsvorbereitung. Keine Handlungsanweisung am Patienten. Maßgeblich sind die aktuellen Leitlinien, die ärztliche Anordnung und die Vorgaben deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Ein Dekubitus ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunterliegenden Gewebes durch anhaltenden Druck oder Druck in Kombination mit Scherkräften. Er entsteht häufig über Knochenvorsprüngen, kann aber auch durch Medizinprodukte oder andere Gegenstände verursacht werden.

Was im Körper passiert

Mechanische Belastung verformt Gewebe und beeinträchtigt Mikrozirkulation und Zellstoffwechsel. Tiefer liegende Gewebe können bereits geschädigt sein, obwohl die Hautoberfläche zunächst wenig auffällig wirkt. Druckdauer, Druckhöhe, Scherkräfte, Gewebetoleranz und individuelle Perfusion beeinflussen das Risiko.

Symptome

  • Kategorie 1: intakte Haut mit nicht wegdrückbarer Rötung beziehungsweise relevanter Farbveränderung
  • Kategorie 2: partieller Hautverlust mit freiliegender Dermis
  • Kategorie 3: vollständiger Hautverlust
  • Kategorie 4: vollständiger Haut- und Gewebeverlust mit freiliegenden oder direkt tastbaren tieferen Strukturen
  • zusätzlich gibt es nicht klassifizierbare Druckverletzungen und tiefe Gewebedruckschädigung; bei dunkleren Hauttönen können Farbveränderungen schwerer zu erkennen sein
  • Schmerz, Temperatur-, Konsistenz- oder Gewebeveränderungen können frühe Hinweise sein

Zwei Beispielfragen

Was passiert bei Dekubitus im Körper?

Lösung: Mechanische Belastung verformt Gewebe und beeinträchtigt Mikrozirkulation und Zellstoffwechsel. Tiefer liegende Gewebe können bereits geschädigt sein, obwohl die Hautoberfläche zunächst wenig auffällig wirkt. Druckdauer, Druckhöhe, Scherkräfte, Gewebetoleranz und individuelle Perfusion beeinflussen das Risiko.

Welche typischen Symptome oder Beschwerden gehören zu Dekubitus?

Lösung: Kategorie 1: intakte Haut mit nicht wegdrückbarer Rötung beziehungsweise relevanter Farbveränderung Kategorie 2: partieller Hautverlust mit freiliegender Dermis Kategorie 3: vollständiger Hautverlust Kategorie 4: vollständiger Haut- und Gewebeverlust mit freiliegenden oder direkt tastbaren tieferen Strukturen zusätzlich gibt es nicht klassifizierbare Druckverletzungen und tiefe Gewebedruckschädigung; bei dunkleren Hauttönen können Farbveränderungen schwerer zu erkennen sein

Die Lösungen stammen aus dem sichtbaren Vorschautext. Diese Fragen werden nicht automatisch bewertet.

Prüfstatus: Fachliches Gegenlesen steht aus.

Quellen: Abgeglichen mit: NPIAP/EPUAP/PPPIA International Guideline, 4. Auflage 2026 (u. a. Classification, Repositioning and Mobilization, Preventive Skin Care, Nutrition); DNQP Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege, 2. Aktualisierung 2017, weiterhin aktuelle veröffentlichte DNQP-Fassung; DNQP hat 2026 die 3. Aktualisierung begonnen, Veröffentlichung für 2027 angekündigt. Stand 01.10.2026: Quellenabgleich KI-gestützt; fachliches Gegenlesen durch eine Fachperson steht aus. Fachlicher Stand: 10/2026.

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